Spezielle Überlegungen zur Lyophilisation
Unabhängige wissenschaftliche Forschungen der Freeze-Drying Focus Group (Universität Erlangen, Germany) gelangten zu folgenden Ergebnissen:

- keine Unterschiede im Gefriertrocknungsprozess beim direkten Vergleich von mit TEMPRIS-Sensoren bestückten Ampullen zu herkömmlichen Wärmefühlern
- TEMPRIS bietet sehr flexible Möglichkeiten für die Aufrüstung bzw. den Ersatz herkömmlicher Thermoelemente in beliebigen Ausführungsformen von Lyophilisationskammern (bis zu 16 zusätzliche Sensoren)
- sehr gute Korrelation des im Primärtrocknungsprozesses gemessenen Temperaturprofils zwischen TEMPRIS-Messdaten und herk&oumml;lichen Thermoelementdaten
- TEMPRIS-Messergebnisse sind in sehr guter Übereinstimmung (+/-1° K) mit der entsprechend Manometric Temperature Measurements (MTM) berechneten Temperaturverteilung über den gesamten Produktionslauf
- TEMPRIS zeigt aufgrund der speziellen Gemometrie der sensitiven Sensorspitze eine sehr gute Empfindlichkeit hinsichtlich der Endpunkterkennung des primären Trocknungsprozesses
- die Qualität der TEMPRIS-Messdaten ist nicht beeinträchtigt durch höhere Konzentrationen der zu messenden Lösungen
- bei Verwendung identischer Sensoren gestattet TEMPRIS den direkten Transfer verschiedener "Edge"- und "Center"-Profile von Laboraufbauten zu Produktionsanlagen (Skalierbarkeit, schnelle Migration)
Beispiel eines mit TEMPRIS überwachten Gefriertrocknungslaufs
TC-e = Thermoelement, Ampulle am Rand / T-e = TEMPRIS, Ampulle am Rand
TC-c = Thermoelement, Ampulle in der Mitte / T-c = TEMPRIS, Ampulle in der Mitte